20.August 2019



Astrid

Regie: Pernille Fischer Christensen
Drama, Biografie / 123 Minuten


Astrid und ihre Geschwister wachsen auf dem Pfarrbauernhof ihrer Eltern in Vimmerby
auf. Mutter Hanna und Vater Samuel vermitteln ihnen im streng religiösen
Tagesablauf auch Geborgenheit und einen Sinn für Freiheit. Sie tritt bei der
örtlichen Zeitung eine Stelle als Volontärin in der Redaktion an und wird vom
Eigentümer der Zeitung unehelich schwanger. Der beschwört sie, das Kind nicht
in Schweden zur Welt zu bringen, weil seine Frau ihn dann wegen Unzucht
anklagen könne und er deshalb ins Gefängnis müsse.
Also reist sie nach Dänemark, bringt ihren Sohn Lasse dort zur Welt und lässt ihn
bei der Pflegemutter Marie zurück. Die juristischen Auseinandersetzungen ziehen
sich über drei Jahre hin und danach weist sie die Bitte des Kindesvaters
zurück, ihn zu heiraten, obwohl sie völlig mittellos ist.

Sie findet eine Stelle bei der Buchhandelszentrale und kann sich eine Wohnung
mieten, in der auch Lasse wohnen soll. Doch ihr Kind hat sich so an Marie
gewöhnt, dass sie es schweren Herzens bei der Pflegemutter lässt. 1928 wird sie
Sekretärin im „Königlichen Automobil-Club“. In diese Zeit fällt die Erkrankung
Maries, die Lasse nicht mehr betreuen kann. Astrid holt ihn zu sich und beide
gewöhnen sich aneinander.
Die Keuchhusten-Erkrankung Lasses bringt Astrid an die Grenze ihrer Kräfte, sodass
sie im Büro über der Schreibmaschine einschläft. Ihr Chef, der Büroleiter Sture
Lindgren, schickt sie nach Hause und bezahlt auch einen Arzt für Lasse.
Auch mit ihren streng religiösen Eltern kommt Astrid wieder ins Reine. Sie besucht
sie in ihrem Heimatdorf und beim Kirchgang trägt Astrids Mutter stolz ihren
Enkel Lasse in die Kirche.



Im Schlosshofkino

astrid-kinoplakat.jpg
Trailer